|
Kloster Wechterswinkel:
Besiedlung vermutlich 400 Jahre vor Christus nach Ausgrabungsfunden, z. B. Schwedenschanze auf dem Rehberg(Kelten).
Erste Funde von Jägern und Sammlern auf dem Rehberg aus der mittleren Steinzeit ( Ca. 10000 - 5600 v. C.) und Jungsteinzeit (5600 - 2300 v. C.)
Erste Urkundliche Erwähnung im Jahre 823 vom fränkischen König Ludwig dem Frommen.
Kloster als vermutlich Stift der Benediktinerinnen seit 1111.
Dann ab ca. 1143 erstes weibliches Zisterzienser Kloster im deutschsprachigem Raum von dem alle weiteren Zisterzienser Kloster Deutschlands aus gingen.
Ursprünge dieses Ordens lagen im Burgund (Frankreich) 1098 gegründete Kloster Citeaux.
Woher kommt der Name Wechterswinkel!
Genau Ursprünge des Namens sind nicht bestätigt, so bleiben Vermutungen.
In Zisterzienser Klöstern gab es die Vorliebe ihre Klöster nach der Naturbeschaffenheit ihrer Umgebung zu benennen. Der Madonna mussten auch alle Klöster dieses Ordens geweiht sein.
Manch Geschichtsschreiber leitet den Namen wie folgt ab:
Wethderswinkeke, Wetherswinkel, Westerwinkle, Wechterswinchelen, Westerwinkel, letztere scheint die richtige Schreibweise von Wesen = Ruhe, Winkel von Winken, sich einbiegen, zurückweichen;
Westerwinkel = also Ruhewinkel, ruhiger Winkel.
Besser könnte dieser Ort durch seine stille Lage im Tale dreier Berge nicht bezeichnet werden!
Weitere Links zu Wechterswinkel:
Wasserstand der Els in Wechterswinkel
|