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Letztes Update am

16 Sep, 2009 

 

Zum Fotoalbum KreuzbergDer Kreuzberg:

   Im fränkischen Teil, der wohl bekannteste   Berg der Kreuzberg, ist das höchste Ausflugsziel der Fränkischen Rhön mit 927,8 m und die dritthöchste Erhebung der Rhön, gleich nach der Dammersfeldkuppe zwischen Hessen/ Franken mit 928 m und der Wasserkuppe mit 950 m, die in Hessen liegt.Kloster Eingang, zu weiteren Bildern

In der Keltischen Zeit hiess der Berg Aschberg und wurde vermutlich zu religiösen Handlungen genutzt.

Bekannt auch als der heilige Berg der Franken seit der Missionierung durch Sankt Kilian im Jahre 686.

1692 errichteten die Franziskaner die Franziskaner Kapelle, erbaut 1631Wallfahrtskirche, höchstgelegener Wallfahrtsort der Diözese Würzburg. Zirka 80 Wallfahrten im Jahr.

In der um 1731 errichteten Brauerei brauen die Franziskaner ein wirkliches süffiges Bier für das der Aufstieg wirklich lohnt. Der Abstieg wiederum wird dadurch zuweilen etwas erschwert oder beschwingt je nach Menge des einverleibten Brauguts!

Am Gipfel ist eine steinerne Golgotha- Kreuzgruppe aufgebaut, auf dem Weg dorthin stehen 12 Bildkapellen die die Stationen des Kreuzweges dar stellen.

    Die Milseburg

Zu den Fotos von der MilseburgDie Milseburg befindet sich in der Nähe der Gemeinde Hofbieber und des Dorfes Danzwiesen.

Mit 835 Metern zählt sie zu den höchsten Erhebungen in der Rhön. Sie hat die Form eines Trapezes, dies verleiht dem Berg eine sehr bizarre Gestalt.

Die größte bedeutende Ringwallanlage der Rhön befindet sich genau hier auf der Milseburg.

Auf deren Gipfel steht seit 1756 eine Kreuzigungsgruppe und eine Kapelle zu Ehren des heiligen Gangolfs, früher auch Kapelle der Schutzheiligen.

Die erste Kapelle stand 1493, die jetzige wurde 1932 erbaut.

Besteigt man den Gipfel, wird man mit einer herrlichen Aussicht in die Ferne belohnt, über die Rhön, bis hin zum Taunus.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Berges stammt aus einer Urkunde von Kaiser Otto II. im Jahre 980.

Nun, man fragt sich bei dem Begriff „Burg“ muss wohl auch mal eine dort gestanden haben.

In der Tat, auf dem vorgelagerten Bergsporn der Milseburg, auf dem „Liedenküppel“, befand sich eine kleine Burganlage mit einer Turmburg.

Namentlich erwähnt wurde sie erstmals 1119 und verfiel aber im 13. Jahrhundert.

Auch südlich des Kälberhutsteins befinden sich Mauerreste, die mittelalterlichen Ursprungs zugeordnet werden.

 

Viele Sagen erzählt man sich über die Milseburg. Unter anderem auch über den Riesen Mils, der über den Berg herrschte und mit dem Teufel im Bunde war.

Zu der Zeit der Christianisierung erstürmte der heilige Gangolf mit seinen Rittern die Milseburg, der Riese war so erzürnt darüber, dass er sich daraufhin das

Leben nahm und der Teufel bedeckte seinen Leichnam auf dem Berg mit Steinen.

 

Archäologische Ausgrabungen ergaben, dass sich auf der Milseburg eine große keltische Siedlung (Oppida) befand, in der über 1000 Menschen lebten(vergleichend mit einer Großstadt zu damaligen Verhältnissen).

Die Ringwallanlage entstand wahrscheinlich gegen Ende der Hallstattzeit und war bis ins 1. Jahrhundert v. Chr. besiedelt.

Aber auch unterhalb des Berges vermutet man, dass sich hier eine keltische Dorfanlage befand, bzw. im Bereich der dortigen Wasserquellen entdeckte man Siedlungspuren, die auf eine breite Besiedlung hinweisen.

Bereits Joseph Vonderau (1863 – 1951) erzielte große archäologische Forschungsergebnisse in den Jahren 1901 bis 1906.

Seine Fundstücke sind im Vonderau-Museum in Fulda und im Landesmuseum Kassel ausgestellt.

Heute noch sind Reste einer gigantischen Wehrmauer zu sehen, die zum Schutz der Oppida dienten und typisch keltische Ringwälle.

Mit einer Wehranlage von ca. 32 Hektar ist dies das größte archäologische Denkmal in der Rhön.

An dem Ort, wo sich die Kapelle und die Schutzhütte heute befinden, vermutet man, dass damals dort eine heidnische Kultstätte war.

Die Milseburg war das Zentrum der keltischen Besiedlung in der Rhön.

Aber auch schon vor den Kelten, wiesen Archäologen Siedlungsspuren aus der Urnenfelderzeit nach.

 

Jetzt gibt es einen Keltenlehrpfad rund um die Milseburg und ein archäologischer Rundweg mit einigen Schautafeln.

Jedoch die Informationen sind etwas spärlich, wenn man mehr über die Geschichte wissen will.

Auch die archäologischen Ausgrabungen, die nach 100 Jahren fortgesetzt wurden, nämlich erst 2003 und 2004 (Grabungen am Wall), sind nur ein Teil der Geschichte, die uns das Leben der Kelten mitteilt.

Viele Zeugnisse der Kelten ruhen in und um die Milseburg und sind noch nicht entdeckt.

 

Aber eine Reise auf die Milseburg lohnt sich sehr!

 

Point Alpha, Wachturm der DDRHeissester Brennpunkt deutsch- deutscher Geschichte!

 

 

 

 

 

 

 

    Pfeust - Mittelalterliche Wüstung

Rastanlage PfeustAuf den ersten Blick erkennt der Reisende den Pfeust als gemütlichen Rastplatz. Wer hier seine Blicke schweifen lässt, wird hier die Grundmauern einer mittelalterlichen Wüstung erkennen. Einst als stolzes Gehöft von Rhabanus Maurus, erstmalig erwähnt im Jahre 1520 als “Captura Swarzes Muore”, gehörte es zum fuldaischen Besitz. Den Bau des Gehöftes vermutet man Anno 825. Später ging es als StiftungRingwall an das ehemalige Kloster Wechterswinkel. Heute gehört die Wüstung zur Stadt Fladungen. Der Verlauf der ehemaligen Hofeingrenzung erkennt man an dem ringförmigen Wall aus Basaltblockschutt. In einer mentalen Einkehr kann der Betrachter noch den Geist der Vergangenheit spüren und die Geschichte der Vergangenheit fühlen.

 

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