Ostheim,
eine Kleinstadt in Unterfranken, etwa im Jahre 525 gegründet und 804 erstmals urkundlich erwähnt.
Seit 1586 hat Ostheim Stadtrecht.
Als Besonderheit wäre zu erwähnen, dass sie 1920 zu Thüringen gehörte, dann aber durch die amerikanische Besatzungsmacht ab 1945 zu Bayern zugeordnet wurde.
Die Bevölkerungszahl dieser Stadt beträgt ca. 3600.
Sehenswürdigkeiten von Ostheim
Die größte spätmittelalterliche Kirchenburg von Deutschland
Sie wurde etwa Anfang des 15. Jahrhunderts erbaut und diente ursprünglich der Bevölkerung als „Fliehburg“, zum Schutz vor feindlichen Angriffen.
Dazu gehört auch die evangelische Stadtkirche „St. Michael“, die 1615 – 1620 erbaut wurde.
Lichtenburg
Das ist eine Höhenburg mit einem 37 Meter hohen Bergfried, die erste urkundliche Erwähnung war 1161.
Orgelbaumuseum
In diesem Museum können Interessierte die Orgelbaugeschichte vom Altertum bis zur Neuzeit entdecken.
Es befindet sich im ehemaligen Adelssitz Schloss Hanstein, das 1490 erbaut wurde.
Die historische Altstadt
Engstehende Häuser, Fachwerkbauten und enge Gassen.
Sehenswert sind hier:
die Stadtmauer (16./17. Jahrhundert),
die steinerne Streubrücke (errichtet 1604)
die Ostheimer Warte (Wartturm 14. Jh.)
Rathaus (erbaut 1587)
Das Gelbe Schloss
Altes Amtshaus „Lichtenburg“ (18. Jh.)
und das Altensteinische Schloss (erbaut 1744)
Besonders zu erwähnen sei hier die früheste Besiedlung um Ostheim.
Dies wurde belegt durch jungsteinzeitliche Funde, sowie die Besiedlung während der Hallstattzeit (Kelten).
So entdeckte man am „kleinen Lindenberg“ ein Hügelgräberfeld, das archäologisch untersucht und wieder rekonstruiert wurde und nun für jedermann zugänglich ist als anschauliches Denkmal.
Etwa 700 Meter davon entfernt fand man aus der späteren Bronzezeit ein weiteres kleines Gräberfeld, auch in dessen Nähe machte man noch Grabfunde aus der keltischen Latenezeit..
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