Natur Denkmale

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Letztes Update am

16 Sep, 2009 

    Das schwarze Moor:

Zum Fotoalbum schwarzes MoorHöhenlage: 780 m NN im sogenannten 3 Länder Eck zwischen Bayern Thüringen und Hessen.

Ein 2,8 Km langer Holzpfad lädt den Naturfreund zu einem kleinen Erkundungsgang ein, durch die typisch karge Landschaft mit zwergwüchsigen Bäumen und Sträuchern, Gräsern und Moosen! Der unkundige Wanderer sollte diese Wege auch nicht verlassen wegen dem tückischen Schwingrasen! Außer er will als Moorleiche enden!  ;-)

Ein SteintorSteintor am Anfangsbereich erinnert an die Jahre zwischen 1934 und 1936 als sich hier ein Reichsarbeitsdienstlager der Hochrhön befand. Entstanden aus einem Programm die Rhön forstwirtschaftlich nutzbar zu machen, was man heute wohl gerne mit zweifelnden Augen betrachten darf.

Als typisches Hangmoor hat es sich auf eine wasserfeste Tonschicht aufgebaut.

Das schwarze Moor stellt auch die Wasserscheide zwischen Main und Weser dar.

 MooraugeVon den Mooren der Rhön ist das schwarze Moor eines der wenigen weitgehend naturbelassenen Hochmoore, sogleich auch das grösste mit etwa 60 ha.

In geringen Mengen wurde zwischen 1770 bis 1939 Torf abgebaut. Die Torftiefe erreicht bis zu 8 m. Seit 1939 steht das Gebiet unter Naturschutz.

Am Südrand des Moores verläuft in zirka 12 m Tiefe der Eisgraben, auf dem sich die natürliche Entwässerung des Moores ausrichtet.

    Schwarzes MoorVegetation:

Pflanzenarten wie; spitz blättriges Bleichmoos, Schlammsegge, braune Segge, Wollgras, Sonnentau und Moosbeere.

Baumarten wie Moorbirke, Kiefer und Rot- Hainbuche aber auch Vogelbeere ( im Germanischen Speerbaum).

Schwingrasen: Verlandung von Wasserflächen durch die verschiedenen Torfmoose, die für den Laien nicht erkennbar sind. Verwachsung von Moosen die sich über die Wasserfläche ausbreiten und sich zu einem Teppich entwickeln z. B. über Mooraugen die bis zu 12 m tief sind.

    Frickenhäuser See

Frickenhäuser SeeSagen und Legenden ranken sich um den Frickenhäuser See. Sei es der Schäfer, der von der Frickenhäuser Jugend von der Klippe gestürzt wurde und dessen Deichsel alle 7 Jahre aus dem Wasser erscheint oder der Jäger, der auf einen Riesenfisch schoss, von dem sich aber nur eine Schuppe löste, die größer als ein Essteller war. Ihm wird auch nachgesagt, eine unterirdische Verbindung zum Meer zu haben. Der Sage nach, wird ein Tag kommen, an dem die Königshofener Turmuhr 300 mal schlägt. Dann werden Riesenfische im Frickenhäuser See derart toben und mit ihren Riesenschwänzen die Felsen zerstören, dass der See auslaufen und ganz Franken überschwemmen wird. Unterirdische Strudel und Strömungen werden dem See nachgesagt. Wer hier taucht, wird nach wenigen Metern die Hand vor Augen nicht sehen. Doch ist es ein populärer Badesee, dessen Wasserqualität mitunter die beste im weiten Vergleich ist.

Ein Zusammenspiel von Erddynamik und Auslaugungsvorgänge im Untergrund, ließ hier einen Erdfall-See entstehen, dessen Entstehung als als einziger in der Region nicht von Menschenhand beeinflusst wurde. Der See hat einen Umfang von 380 m und eine Tiefe von 28 m , welcher halbseitig von einer Felswand umschlossen wird.

 

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