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Hoch gerühmt waren sie wegen ihrer Bildung und Weisheit. Sie galten als Astronomen, Seher, Priester und Richter. Sie lehrten die Unsterblichkeit der Seele und ein Leben nach dem Tod in einem anderen Körper
Ein Druide war ein Angehöriger der Adelsschicht.
Er hatte einen hohen Rang und Einfluss auf Bereiche des Dorflebens. Als privilegierte Schicht waren sie vom Militärdienst und von Steuern befreit.
Das Wissen der Druiden wurde immer an den Schüler des Meisters (Druide) weitergegeben.
Einzelheiten sind nicht dokumentiert, da sie es als Frevel hielten, ihre Lehren schriftlich nieder zu legen.
Wissen, dass nicht nieder geschrieben, kann auch nicht gestohlen werden.
Die Ausbildung dauerte meist über 15 - 20 Jahre.
Kundig waren sie der griechischen Schrift, die sie für Staatsgeschäfte nutzten.
Die Aufgaben des Druiden waren sehr vielseitig :
- religiöses Oberhaupt, Richter, Lehrer, Heiler und Berater
- beschäftigte sich mit Religion, Philosophie, Justiz
- richtete Jahresfeste aus (Bestimmung von Opfergaben)
- vollzog Ehebündnisse und Bestattungsriten
- war Astrologe, auch Magier und Seher
Bis weit in die Zeit der Christianisierung leben die Druiden als Eigenbrötler in ewiger Konkurrenz mit ihren Druidenbrüdern.
Druiden verstanden sich als Hüter und Schützer der alten Mysterien.
Das Ritual der Druiden bei der Mistelernte:
Der Zeitpunkt war immer der sechste Tag im Mondzyklus. Der Druide schnitt die Mistel mit einer goldenen Sichel ab, legte sie in ein weisses Tuch. Er trug immer ein weisses Gewand. Weiss war die Farbe des Priestertums. Die Sichel jedoch dürfte aus vergoldetem Messing oder Bronze bestanden haben, da Gold zu weich ist um damit etwas schneiden zu können. Der Ernte folgte ein Opferritual. Die Bräuche waren Bestandteil eines Rituals mit sakraler Bedeutung. Planzen spielten immer eine wichtige Rolle. Der Zusammenhang von Mondphase und Wirkstoff wurde für wichtig gehalten. Dies sind allerdings keine neuen Erkenntnisse, sondern Wissen, das schon vor vielen tausenden Jahren vorhanden war.
Merlin, Inbegriff des keltischen Druidentums!
Bekannt aus der Artussage kennen wir ihn als einen vom Teufel mit einer Jungfrau gezeugten Wahrsager und Zauberer. Der Legende nach wird er von der Fee Viviane im Wald von Broce´liande im ewigen Schlaf gehalten.
Magie der Druiden, seit wann gab es sie:
Die Tradition der Druiden reicht bis etwa 2000 Jahre vor Christi zurück, vergleichbar mit den Medizinmännern der Indianer Südamerikas, sowohl im Stand, als auch in ihren Aufgaben. Wohl rund um den Erdball hatten auch vor dieser Zeit Naturvölker ähnliches, wie zum Beispiel Schamanen. Welche Namen oder Ränge sie auch immer hatten, ihre Aufgaben waren vergleichbar, Stammesweise, Berater, der Mittelsmann zur Geistes- Geisterwelt, religiöser Führer, Heiler, Träger des Wissens.
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