Das Mittelalter

 

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Letztes Update am

16 Sep, 2009 

Das Mittelalter

 

DrachenschwertDas Mittelalter wird unterteilt in Früh-, Hoch- und Spätmittelalter.

Das Frühmittelalter begann durch die germanische Völkerwanderung, im Jahre 375 durch den Einfall der Hunnen, später 568 als die Langobarden in Italien Land einnahmen.

Die Germanen zerstörten teilweise die antike Kultur der Römer, einiges übernahmen sie aber auch.

Es bildeten sich kleinere Herrschaftseinheiten heraus, gekennzeichnet durch den Adel- Landbesitz.

Der erste fränkische König wurde im Jahre 800 von „Papst Leo der III.“ in Rom zum Kaiser gekrönt, das war „Karl der Große“.

 

Das Hochmittelalter war geprägt von der Entstehung des Deutschen Reiches im 10.Jahrhundert.

Die Bevölkerung nahm zu.

Durch die gesteigerte Produktivität, der Aufschwung in Handwerk und Handel gewannen die Städte immer mehr an Bedeutung.

Der wirtschaftliche Handel erfolgte länderübergreifend.

Die Kirchenhierarchie mit dem Papst an der Spitze, sorgten für religiöse Ordnung mit

Gehorsamsforderung.

Die Kirche erlangte völlige Freiheit vom Staat.

In dieser Zeit reformierte sich das benediktinische Mönchtum.

Man beschäftigte sich mit Forschung und Wissenschaften, Bildungseinrichtungen, wie Universitäten wurden gegründet.

Selbst die Literatur beschäftige sich nicht mehr ausschließlich mit theologischen Themen.

In der Architektur hatte die Romanik (Gotik) ihre Blütezeit.

Kreuzzüge wurden unternommen, dabei wurden alle europäischen Bevölkerungsschichten mobilisiert, um die heiligen christlichen Stätten aus den Händen des Islams zu befreien.

 

Das Spätmittelalter war etwa ab dem 12./13. Jahrhundert.

Der Fall Jerusalems geht auf das Jahr 1187 zurück.

Der 4. Kreuzzug, gekennzeichnet durch die Eroberungspolitik, ereignete sich 1202.

Frankreich war eine Monarchie.

Die Folge des „Hundertjährigen Krieges“ gegen England (1339-1453), war die Herausbildung eines englischen Nationalstaates.

In Deutschland nahm die Reichsgewalt ab, die Reichsrechte gingen auf Fürsten und Städte über.

Der große Staufenkönig „Friedrich der II.“ starb im Jahre 1250.

Bedeutend war auch die „Schlacht auf dem Amselfeld“ 1389, als türkische Sultane den Balkan belagerten.

Auch wenn 1529 die Türken Wien belagerten, so gelang es den Wienern doch, zur europäischen Großmacht aufzusteigen.

Herrscher des Mittelalters

Die Ottonen:

919 Heinrich I. – König der Franken und Sachsen

936 König Otto I., der Große

962 König Otto wird zum Kaiser gekrönt durch Papst Johannes XII.

973 Otto II.

983 Otto III. (war vorerst minderjährig; wurde in dieser Zeit durch seine Mutter Theophanu

    und Großmutter Adelheid vertreten)

1002-1024 Heinrich II., verstarb 1024, hatte keine Nachkommen und damit endete die Ottonenzeit.

 

Die Salier:

1024 König Konrad II.

1027 zum Kaiser gekrönt – er gründete den Speyerer Dom als Familiengrab

1039 Heinrich III. – bekämpfte die Priesterehe und den Ämterkauf

1056 Heinrich IV –Investiturstreit mit dem Papst, 1077 - Bußgang nach Canossa, um das  

     Königreich zu retten, die Absolution einzuholen, um die Wiederaufnahme in die Kirche

     zu erbitten

1086 – 1125 Heinrich V., letzter König der Erbfolge, beendete Investiturstreit durch das

 Wormser Konkordat 1122; das bedeutete, dass der König nur weltliche Investitur vornehmen darf und die Kirche die geistliche Investitur.

Die Staufer:

1122 – Kaiser Friedrich I. – auch „Barbarossa“ genannt

1165 – Heinrich VI.

1198 – Phillip von Schwaben

1212 – Friedrich II.; ab 1220 als Kaiser

 

Die Kreuzzüge:

 

Papst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug gegen die Ungläubigen auf.

Von Bedeutung dabei war der Wanderprediger Peter von Amiens, der sich selbst zum Ritter ernannte.

Er stellte eine Heerschar von Bauern zusammen, die sich undiszipliniert mit Plünderungen auf dem Weg zum Zielort durchschlugen.

Diese worden von den Muslimen vernichtet

Der eigentliche 1. Kreuzzug war im Jahre 1096 bis 1099 mit der Eroberung Jerusalems.

Bernhard Clairvaux rief zum 2. Kreuzzug im Jahre1147 auf.

Dieser erwies sich als Fehlschlag und führte zum Verlust Jerusalems.

Nach Palästina wurde der 3.Kreuzzug mit Richard I., auch unter König „Löwenherz“ bekannt, unternommen.

Im Jahre 1202 eroberten und plünderten die Kreuzfahrer Konstantinopel.

Mit dem Ziel, die christliche Herrschaft über Jerusalem zu erlangen, folgte der 5. Kreuzzug unter Friedrich II..

Der 6. Kreuzzug von Frankreich gegen Ägypten endete mit der Gefangennahme Ludwigs IX..

Letztendlich endete der letzte Kreuzzug im Jahre 1270 mit dem Tode Ludwigs IX. durch die Pest.

 

 

Die Franken:

Früheste Erwähnung der Franken reicht bis in das Jahr 242 zurück

Die Franken, das waren verschiedene kleinere germanische Völkerschaften, die sich zu einem Großstamm verbündeten während der Völkerwanderungszeit.

Sie nannten sich die „Kühnen“ und „Freien“.

 

Die „Merowinger“ waren ein fränkisches Adelsgeschlecht, die 448 das Reich der Franken gründeten.

Der 1. König war von ca. 425-455 Chlodio .

Die Franken eroberten im Jahre 531 Thüringen.

Etwa im Jahre 751 war der „Karolinger“ Pippin III. König der Franken.

Karl, der Große herrschte 771 über das Frankenreich, dazu gehörten das heutige Deutschland, Frankreich, Österreich, die Schweiz, Niederlande und Norditalien.

Er schaffte die Grundlage für ein gemeinsames Europa.

Als im Jahre 800 Karl zum Kaiser gekrönt wurde, erfolgte die Übernahme des römischen Imperiums und damit war er gleichzeitig Schutzherr der römischen Christenheit.

Als Karl der Große 814 starb, wurde sein Sohn Ludwig der Fromme der Nachfolger, der ebenfalls dann 840 verstarb.

Danach wurde durch den „Vertrag von Verdun“ 843 das Frankenreich in Mittel-, Ost- und Westreich geteilt.

 

Herrscher im Frankenland:

Bistum Würzburg und Bistum Bamberg

Der Deutsche Orden

Habsburger, Rudolf I. (1273-1291)

Kaiser Ludwig der Bayer

Kaiser Karl IV. (1346-1378)

Haus der Hohenzollern (schwäbisches Geschlecht)

Friedrich VI., Markgraf von Brandenburg und Kurfürst

Mittlere und kleinere Adelsherrschaften

Lokales:

1078 war eine blutige Schlacht zwischen Kaiser Heinrich IV. und dem Gegenkönig Rudolf von Schwaben zwischen Oberstreu und Mellrichstadt.

Otto von Botenlauben (1175-1244)

Er war ein Graf aus dem Geschlecht der Henneberger.

  • Minnesänger, Kreuzfahrer und Klostergründer
  • heiratete in Palästina im Jahre 1205 Beatrix von Courtenay-Edessa
  • 1220 kehrte er mit seiner Frau auf die Burg Botenlauben zurück
  • 1231 hat er das Kloster Frauenroth gestiftet

 

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